Hochschulwahlen 2021

Liebe Kommilitonninnen und Kommilitonen,

der RCDS vereint als bundesweit größtes Studentennetzwerk organisatorische und inhaltliche Kompetenz mit örtlicher Schlagfertigkeit. In diesem Jahr tritt der RCDS Aachen für Euch mit 40 Kandidaten zur Wahl des Studierendenparlaments an.
Dabei vertreten wir als selbstständiger Gruppenverband eine ideologiefreie Hochschulpolitik für Euch im Studierendenparlament der RWTH Aachen. In der vergangenen Legislaturperiode haben wir uns aus der Opposition heraus für eine sinnvolle und gerechte Corona-Politik mit gleichwertiger Klausurplanung ohne willkürliche Beitragserhöhung eingesetzt. Als Teil des bundesweit größten Studentennetzwerks kämpfen wir für Eure Interessen auf landes- und bundespolitischer Ebene. Dabei bietet das einzigartige Netzwerk des RCDS uns die Gelegenheit, Eure Interessen weit über die Kaiserstadt hinaus einzubringen und umzusetzen.

Auch in diesem Jahr haben wir ein Wahlprogramm entworfen, welches den studentischen Alltag und Euch Euer Studium an der RWTH Aachen erleichtern soll.

Damit Eure Interessen auch weiterhin konsequent durchgesetzt werden, benötigen wir Eure Stimme!

Unsere Themen um eurer Studentenleben zu verbessern:

Freiversuche nach Corona erhöhen

Schon vor der Pandemie führte die begrenzte Zahl von Freiversuchen zu unnötig hohen psychischen Belastungen innerhalb der Studierendenschaft. Durch das pandemiebedingte Aussetzen der Fehlversuche konnte den Studierenden im Hinblick darauf Erleichterung verschafft werden. Als logische Konsequenz setzt sich der RCDS dafür ein, dass die Anzahl der Fehlversuche nach der Coronapandemie von drei auf sechs erhöht wird. Um zu gewährleisten, dass Studienplan und Karriere weiter im Sinne des Studierenden ablaufen, macht sich der RCDS dafür stark eine verbindliche Fachstudienberatung einzurichten, die nach dem vierten Fehlversuch in Anspruch genommen werden muss.

Studentenleben ankurbeln: Sommerrallye für Alle

Dank der anhaltenden Corona-Pandemie konnten viele der neuen Studenten nicht in die Vorzüge des Studentenlebens und der Altstadt kommen. Durch Wegfall von Präsenzveranstaltungen und einer echten Erstiwoche konnte vielen Studenten der wichtige Anschluss an ihre Kommilitonen nicht gelingen. Der RCDS Aachen fordert daher, dass die Erstiwoche für die Erstsemester des vergangenen Wintersemesters nach Aufhebung akuter Coronabeschränkungen zeitnah nachgeholt wird. Zudem soll die traditionelle Erstirallye nicht mehr ins Wasser fallen. Entsprechend will der RCDS Aachen die sommerliche Pause der Exkursionswoche nutzen, und ab 2022 eine Sommerrallye für alle anbieten. Darüber hinaus wollen wir den Ausbau des Karmans zum zentralen studentischen Treffpunkt weiter fördern.

Corona-Klausurenkarussel korrigieren
Viele Studierende sind – in der ohnehin schon schwierigen Pandemiezeit – ganz besonders vom Chaos der Klausurplanungen betroffen. Nach mittlerweile einem Jahr Pandemie und verlässlichen wissenschaftlichen Vorhersagen zur voraussichtlichen Entwicklung der Fallzahlen, kam es im zurückliegenden Wintersemester trotzdem nahezu täglich zu zahlreichen kurzfristen Prüfungsabsagen, spontanen Klausurankündigungen sowie monatelangen Verschiebungen. Dieses Klausurenkarussel darf sich an unserer Hochschule im Sinne der Studierendenschaft nicht wiederholen.

Der RCDS fordert daher:
– eine verpflichtende Mindestvorlaufzeit von zwei Wochen für die Ankündigung von Klausuren,
– ein verpflichtendes Angebot einer alternativen Online Klausur zum gleichen Termin, falls eine Klausur in Präsenz pandemiebedingt abgesagt werden muss,
– eine Beibehaltung der Freiversuchsregelung, solange die Pandemie anhält.

Einkommensgrenze für Studenten anheben
Fragen um den Studentischen Wohnraum und den konstant steigenden Semesterbeitrag können nicht gelöst werden, solange der Geldbeutel des Studenten am Ende des Monats regelmäßig leer ist. Auch ein erhöhter Mindestlohn oder ein regelmäßig steigender Hiwi-Stundensatz lösen das Grundproblem studentischer Armut nicht, solange Einnahmen über 450 bzw. 470 Euro monatlich durch die Einkommensgrenze für Studenten in gesetzlichen Krankenversicherungen stark sanktioniert werden. Der RCDS Aachen will daher seine einzigartige Position im größten bundesweiten Studentennetzwerk nutzen und setzt sich für eine Anhebung der Einkommensgrenze für Studenten in gesetzlichen Krankenversicherungen auf 600 Euro ein.
Senkung der Studienbeiträge
Der RCDS steht für den verantwortungsvollen Umgang mit den Studienbeiträgen. Daher wollen wir die Ausgaben des AstAs auf Themen fokussieren, die einen tatsächlichen Mehrwert für alle Studierenden bringen. Dazu zählen wir unter anderem das Semesterticket und die Beibehaltung der Erweiterung nach Maastricht. Finanzierung parteipolitisch gefärbter Veranstaltungen und Projekte gehören für uns aber klar nicht dazu. Insbesondere Projekte, die zweckidentisch schon von der RWTH betrieben werden, müssen nicht parallel durch die Studierendenschaft getragen werden.
Ausbau der RWTHApp und digitale Hochschulverwaltung
Der RCDS hat sich bereits in der Vergangenheit für eine stärkere Digitalisierung des Studienalltags stark gemacht. Die virtuellen Semester haben zu einem Fortschritt in der Digitalisierung geführt, der nicht verloren gehen darf. Der Ausbau in diesem Bereich sollte nach den virtuellen Semestern nicht wieder stagnieren.

Deswegen fordert der RCDS eine Modernisierung der Hochschulverwaltung. Die Abgabe von Abschlussarbeiten oder Praktikumsberichten soll auch in ausschließlich digitaler Form ermöglicht werden. Weiter wollen wir uns für den Ausbau der RWTHApp einsetzen. Ein digitaler Studentenausweis, eine verbesserte Lernraumampel und übersichtliche Hörsaalbelegungspläne sollen in der bestehenden App integriert werden. Zudem fordern wir ein Semesterticket für das Smartphone nach dem Vorbild der WWU Münster. Eine zunehmende Digitalisierung in allen Bereichen des Hochschullebens ist notwendig, um die Attraktivität und Konkurrenzfähigkeit der RWTH auch in Zukunft zu erhalten.

Nicht vergessen die Briefe rechtzeitig zu verschicken!

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